Sunday, 23. December 2007CholesterinspiegelIm menschlichen Körper hat es nichts zu suchen, diese als Fett klassifizierte wachsartige weisse Substanz und als schädlich gilt sie auch. Es wurden schon umfangreiche Studien über die Produktion em Organismus sowie der Senkung der Cholesterinzufuhr aus der täglichen Nahrung durchgeführt. Cholesterin ist auch ein essentieller Bestandteil unserer Zellwände, obwohl man davon ausgeht, dass es ausschliesslich im Blut zu finden ist. Es schützt die Nervenfasern durch eine fettige, isolierende Haut. Durch folgende Faktoren wird er beeinflusst:
Beim Training: Ohne den Gesamtcholesterinspiegel zu beeinflussen, hebt er den HDL-Spiegel an. Ballaststoffe: Einen Beitrag zur Senkung des LDL-Spiegels leisten Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und besonders Hafer- und Maiskleie sowie Äpfel. Fisch: Der Gesamtcholesterinspiegel wird durch die Omega-3-Fettsäuren gesenkt sowie die Konzentration gesättigter Fettsäuren. Mehrfach ungesättigtes Fett: Da der Abbau von Cholesterin in der Leber beschleunigt wird, senken Pflanzenöle wie z.B. Soja-, Mais- und Safranöl den Cholesterinspiegel. Einfach ungesättigtes Fett: Eine Ernährung, die reich an einfach ungesättigten Fetten wie z.B. Olivenöl ist und sich zu 30% aus Fett zusammensetzt, senkt den Cholesterinspiegel genauso effektiv wie eine Ernährung mit 20% Fett, haben Wissenschaftler festgestellt. Gesättigtes Fett: Diese Fette heben den Cholesterinspiegel an und befinden sich hauptsächlich in Fleisch, Milcherzeugnissen sowie Kokos- und Palmöl. Man sollte den Verzehr von solchen Fetten höchstens auf 10% der Gesamtkalorienzufuhr beschränken. Übergewicht: Eine Gewichtsreduzierung trägt zur Regulierung des Cholesterinspiegels bei. Einen doch überhöhten Cholesterinspiegel wird oft bei Übergewichtigen festgestellt. Fertiges Cholesterin: Auf 250 bis 300 mg pro Tag sollte man die Cholesterinzufuhr beschränken. Vollmilchprodukte, Eier und fettes Fleisch heben den Cholesterinspiegel an. Rauchen: Angehoben wird der Gesamtcholesterinspiegel aber es kann den HDL-Spiegel auch gleichzeitig senken. Alkohol: Der HDL-Spiegel wird beim Verzehr von 1 bis 2 alkoholischen Getränken täglich angehoben. Für wichtige Substanzen wie Gallensäuren für die Verdauung von Fett, Cortison für die Regulierung zahlreicher Prozesse im Körper und Sexualhormone ist Cholesterin ein Baustein. Aus anderen Substanzen können tierische und menschliche Gewebe wie die Leber, der Darm und sogar die Linsen der Augen es bilden. Circa 10 g Cholesterin produziert der menschliche Körper am Tag. Es wird in Milligramm Cholesterin pro Deziliter Blut gemessen. Grosse Gefahrenn für die Gesundheit von Herz und Kreislauf kann ein Cholesterinspiegel von mehr als 200 - 230 bedeuten, sagen manche Ärzte. Doch grundsätzlich passiert folgendes: Das sich im Blut befindliche Cholesterin setzt sich an den Innenwänden der Gefässe fest und beeinträchtigt entweder die verstopften Blutgefässe ganz oder die Zirkulation. Ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall können die Folge sein. Aber dazu muss es gar nicht erst kommen. Man kann den Cholesterinspiegel senken. Sport ist z.B. ein entscheidener Faktor für die erfolgreiche Verhinderung von Cholesterinbildung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit steht ein hoher Cholesterinspiegel mit Übergewicht ud Fettleibigkeit in Verbindung. "Dicke" nehmen im allgemeinen sehr viele gesättigte Fette zu sich, die für erhöhte Cholesterinwerte verantwortlich sind. Sog. niedrig-dichte Lipoproteine (LDL-Cholesterin), die man auch als "schlechtes" Cholesterin bezeichnet werden durch gesättigte Fette wie feste tierische Fette in Fleisch, Eiern, Geflügel, Milcherprodukten und manchen Fischsorten sowie die in Kokos- und Palmöl enthaltenen planzlichen Fetten erhöht. Deren Hauptaufgabe ist es, die Körperzellen mit Cholesterin zu versogen. Man kann mit Hilfe von Sport/Bodybuidung das Körpergewicht das ganze Leben lang im Griff behalten. Richtige Ernährung und regelmässiges Training kann das sog. "gute" Cholesterin (HDL-Cholesterin) erhöhen und die schädliche Wirkung von LDL einschränken, indem sie Cholesterin aus dem Organismus entfernen. Die ist auch durch medizinische Studien belegbar. Das beste Rezept für permanente Gesundheit von Herz und Kreislauf ist die Kombination von regelmässigem Training (Bodybuildung, Aerobic), richtiger Ernährung und niedirgem Körpergewicht. Circa 1000 mg Cholesterin täglich bildet die Leber aus Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten, die wir verzehren. Es ist für den Organismus nicht lösbar wie z.B. Zucker oder Salz und deshalb muss es im Körper in mikroskopisch kleinen Teilen transportiert werden, den sog. Lipoproteinen. Dabei unterscheidet man 3 Formen: VLDL - very low density lipoproteins (sehr niedring-dichte Lipoproteine), LDL - low density lipoproteins (niedrig-dichte Lipoproteine) und HDL - high density lipoproteins (hoch-dichte Lipoproteine). Cholesterin ist in jeder Form enthalten. Folglich drückt der menschliche Cholesterinspiegel die Summe der Konzentrationen dieser 3 Arten vom Lipoproteinen aus. Das LDL kann z.B. bei 130, das HDL bei 50 und das VLDL bei 20 liegen, wenn man einen Gesamtcholesterinspiegel von 200 hat. Diese Vorgänge erklären Wissenschaftler wie folgt: Die Leber bildet aus Cholesterin und Triglyceriden VLDL, das dann im Kreislauf zirkuliert und die Triglyceride an den Muskel- und Fettzellen deponiert, wo sie einerseits zur Energiegewinnung herangezogen und andererseits zur späteren Verwendung gespeichert werden. VLDL wird zu LDK,wenn Triglyceride abgegeben werden, mit dem Cholesterin dorthin transortiert, wo der Organismus es benötigt; das verbleibende Cholesterin zirkuliert weiter im Kreislauf. Aus Proteinen, Cholesterin und einem als Phospholipid bezeichneten Fett bildet die Leber auch HDL, das aber weniger Cholesterin enthält als LDL. Cholesterinrückstände im Blut kann dieses HDL aufnehmen und sie zur Leber rücktransportieren, wo sie neu verwertet oder ausgeschieden werden. In den Fetten liegt der wichtigste Unterschied zwischen LDL (=schlecht) und HDL (gut). LDL setzt sich aus gesättigten Fetten und HDL aus mehrfach ungesättigten Fetten zusammen. Der Gesamtcholesterinspiegel wird durch zuviel gesättigtes Fett in der Ernährung angehoben. Die Konzentration von Arterien verstopten Cholesterin im Blut wird reduziert, wenn man gesättigtes Fett mit mehrfach ungesättigtem ersetzt. Wenn LDL relativ stark ansteigt oder HDL relativ stark absinkt, ist das Gleichgewicht zwischen LDL und HDL gestört. Dann sammelt sich Cholesterin in den Zellen an und durch einen Belag an den Innenwänden der Arterien werden sie verengt, der den Blutstrom beeinträchtigt und u.U. stoppt. Wenn das in den bleistiftdicken Koronararterien des Herzens unterbrochen wird, kommt es zum Herzinfarkt, die häufigste Todesursache von heute. Einen eindeutigen Zusammenhang zwischen erhöhtem Cholesterinspiegel und der sog. "Arterienverkalkung" belegen die Studien. Herzkrankheiten sind in Finnland, wo ein erhöhter Konsum von gesättigtem Fett besteht, am häufigsten. Am zweithäufigsten sind Herz- und Kreislauf-Krankheiten bei den Amerikanern, was auf die Ernährung zurückzuführen ist. Probelematisch ist die Messung der Blutfettwerte. Die Messungen sind nicht immer exakt und der Vorgang ist kompliziert. Unterschiedliche Methoden werden in unterschiedlichen Laboratorien durchgeführt. Oft sind mit nicht standardisierten Geräten erstellte Analysen nicht verlässlich. Unabhängige Faktoren können die Genauigkeit der Messergebnisse beeinflussen. Weil man sich im Winter fetter ernährt, kann der Cholesterinspiegel im Winter höher sein als im Sommer. Da das Blut im Liegen dünner ist als im Stehen oder Sitzen, kann sogar die Position des Körpers während des Messverfahrens die Werte beeinflussen. Zwischen 150 und 300 liegt der Gesamtcholesterinspiegel normalerweise. Ungeachtet des ursprünglichen Wertes kann ein Ansteigen des Wertes ein erhöhtes Infarktrisiko bedeuten. Männer haben in der Regel einen höheren Wert als Frauen, und bei beiden Geschlechtern steigen die Werte mit zunehmenden Alter an. Eine ungefähre Obergrösse bei Menschen unter 30 ist ein Wert von 180, bei älteren Menschen liegt dieser Wert bei 200 empfiehlt das amerikanische Nationale Herz-, Lungen- und Blutinstitut. Nicht normal ist 230, was in früheren Studien durchaus normal war. Ab 220 steigt das Risiko von Herz- und Kreislaufkrankheiten rapide an. Alle 5 Jahre sollten Erwachsene ihren Cholesterinspiegel messen lassen. Möglicherweise sind Cholesterinspiegel von bis zu 1000 erblich bedingt. Ihr Arzt wird Ihnen wahrscheinlich zur Senkung der Risikofaktoren in Ihrem Leben raten, sollte Ihr Wert über 200 liegen. Insbesondere Rauchen, Übergewicht und bewegungsarme Lebensweisen sollten vermieden werden. Ihr Arzt verschreibt Ihnen - je nach Ihren Blutfettwerten - möglicherweise ein kostspieliges Medikament gegen überhöhten Cholesterinpiegel. Medikamente helfen zwar, wirken aber nicht für sich allein. Durch richtige Ernährung und veränderte Lebensweise verbessern sich die Cholesterinwerte bei den meisten Menschen am stärksten. Sie können jederzeit ein kostenloses Programm aus sportlicher Aktivität und gesunder Ernährung beginnen, ob Ihre Blutfettwerte schon gemessen wurden oder nicht. Die Cholesterinzufuhr sollte 300 mg täglich nicht übersteigen (das entspricht einem Cholesteringehalt von 1 Eigelb) und gesättige Fette sollten grundsätzlich gemieden werden. Höchstens 30% der täglichen Kalorienzufuhr sollte aus Fett bestehen und höchstens 10% der Gesamtkalorienzufuhr als gesättigtem Fett. Ballaststoffreiche Dinge wie Obst, Getreideerzeugnisse und Gmüse sollte gegessen werden und ausserdem mehr Fisch. Nach Ihren körperlichen Aussmassen und dem Grad Ihrer physichen Aktivität richtet sich Ihre Kalorienzufuhr. Bei Übergewicht kann man den Cholesterinspiegel senken, wenn man abnimmt, abgesehen von weiteren Vorzügen für die Gesundheit. Auch Sport wird das Abnehmen sehr fördern. Auch wenn Sie nicht abnehmen wollen, sollte man körperlich aktiv bleiben. Mit zunehmenden Alter ist das Infarktrisiko bei höherer Kalorienzufuhr niedriger als bei geringerer Kalorienzufuhr. Auf einen höheren Energiebedarf eines aktiven Lebensstils und alle damit verbundenen gesundheitlichen Vorzüge dürfte dies zurückzuführen sein. Mit Bodybuildung baut man fettfreie Muskulatur auf. Dies wirkt sich positiv auf die Blutfettwerte aus. Ohne den Gesamtcholesterinspiegel anzuheben, sorgt es für einen höheren HDL-Anteil im Blut. Regelmässiges Training und eine vernünftige Ernährung sind das beste Rezept für die Gesundheit von Herz und Kreislauf, da sind sich alle Experten einig. Trackbacks
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