Seit langer Zeit ist es bekannt und erwiesen: die abwehrstärkende Wirkung von Vitaminen. Studien zeigen, dass die Wirksamkeit verschiedener Vitamine bei weitem unterschätzt wurde. In den Vordergrund treten immer wieder 3 Vitamine. Gerade diese Vitamine sind unter unseren heutigen Lebensbedingungen extrem wichtig und oft in viel zu geringen Mengen durch unsere verarbeitenden Nahrungenmittel zugeführt werden.
Die Umweltproblematik ist auch jedermann bekannt, d.h. die Schadstoffe, die unser Körper sowohl duch Atemluft als auch durch Nahrung aufnimmt und verarbeiten muss. Schadstoffe, die mit der Atemluft aufgenommen werden, wie z.B. Stickoxyde, Ozon und die bekannten Schwermetalle (Quecksilber, Blei, Kadmium...) durch eine erhöhte Aufnahme von Vitamin C daran gehindert werden, Störungen im Körper auszulösen wie z.B. Nierenschäden, Blutbildveränderungen, Nervenschäden, Beeinflussung des Geruchssinns. Zu einer starken Senkung der Schadstoffe im Körper führt eine Aufnahme von täglich ca. 200 - 250 mg Vitamin C. Das zugeführte Vitamin C erleichtert die Eisenaufnahme, die wiederum hemmend gegen die Aufnahme von Schwermetallen wie Blei und Kalium wirkt. Auch mit Vitamin E kann man positive Wirkungen erzielen wie z.B., dass die agrressiven Schadstoffe wie Stickoxide oder Ozon daran gehindert werden, die Zellwände anzugreifen. 50 - 100 mg Vitamin E pro Tag sind daher angebracht. Gegen negative Umwelteinflüsse, die erwiesenermassen eine Erhöhung des Krebsrisikos mit sich bringen, scheinen die Vitamine A, C und E, die 3 sog. Abwehrvitamine, auch direkt krebspräventiv zu wirken. Eine vorbeugende Wirkung gegenüber der Tumorenentwicklung wird vor allem diesen 3 Vitaminen sowie dem Provitamin A, dem Beta-Karotin, zugeschrieben. Auch auf die Stärkung des Immunsystems scheint die Wirkung der Vitamine in einem nicht unerheblich Masse zu beruhen. Grippe- und Erkältungskrankheiten können durch eine Immunsystemstärkung mit den Vitaminen A und C verhindert werden. Die intensive Beziehung zwischen dem Risiko einer Krebserkrankung und dem Verzehr von Vitamin A bzw. Provitamin A (Beta-Karotin) bestätigen immer mehr Studien. Raucher mit relativ niedrigen Vitamin A und Karontinkonzen- trationen im Serum erkranken häufiger an Brochialkarzinomen. Vor allem gegenüber epithelialen Tumoren in Lunge, Harnblase und Kehlkopf scheint eine Schutzfunktion von Vitamin A möglich. Eine Vitamin-A-Unterversorgung begünstigt die Tumorbildung, wird angenommen. Eine Rückbildung neoplastischer und Vorkrebs- stadien wird bei lokaler Applikation von Vitamin A in sehr hohen Konzentrationen beobachtet. Bei der Behandlung von Präkanzerosen der Mundschleimhaut mit Vitamin A und Retinoiden wurden gute Erfolge beobachtet. Vitamin A-induzierte Veränderungen in der Glykokalix könnten die Wirkung von Tumorpromotoren unterdrücken, ergaben die Studien. Beta-Karotin wird in manchen Untersuchungen eine höhere Schutzwirkung als dem Vitamin E zugeschrieben. Bei hoher Zufuhr von Karotinen bilden sich auch hohe Blut- und Fettwerte. In vielen Nahrungsmitteln ist Vitamin E enthalten. Es liegen keine epidemiologische Studien zwischen Vitamin E und der Krebsentstehung vor. Einen hemmenden Effekt auf die Karzinogenese lassen jedoch tierexperimentelle Untersuchungen vermuten. Mit einer Funktion als Antioxidans liesse sich eine protektive Wirkung des Vitamin E erklären. Vitamin E wirkt als Radikalfänger der Fettsäure-Oxidation entgegen. Eine Rolle als Tumorpromotoren können Sauerstoffradikale und daraus resultierende Lipidperoxide spielen. Die Zurückdrängung fäkaler Mutagene durch Vitamin E wurde in einigen Untersuchungen beobachtet. Das Risiko an Colonkrebs zu erkranken, könnte dies verringern. Von einem erhöhten Vitamin C-Bedarf kann man im Falle einer Krebserkrankung ausgehen. Niedrige Vitamin C-Blutwerte wurden bei Leukämiepatienten beobachtet. Vitamin Chemmt möglicherweise das Wachstum lymphoplastischer Leukämiezellen und verstärkt die zytotoxischen Wirkungen verschiedender Medikamente und Hormone. Vitamin C übt einen Schutzeffekt gegenüber einigen karzinogenen Chemikalien aus, davon kann man ausgehen. Wie das Vitamin E wirkt das Vitamin C als Antioxidans. Die Nitorsammlung im Magen hemmt Vitamin C. Darüber hinaus kann Vitamin C in Wechselwirkung mit Vitamin E die Fettsäuren der Zellmembran vor Oxidation schützen. Mit der Hemmung bzw. Rückbildung transformierter Zellen könnten die verschiedenen Wirkungsweisen des Vitamin C in Zusammenhang gebracht werden.
Aufgrund seiner Stimulierung der körperlichen Abwehrkräfte wird eine schützende Wirkung von Vitamin C für möglich gehalten.
Es ist mehr als empfehlenswert aufgrund dieser Erkenntnisse die 3 Vitamine entweder mit einzelnen Präparaten oder mit einer speziellen Vitamin A-C-E-Kombination zusätzlich aufzunehmen, um das Immunsystem zu stärken. Diese Empfehlung dürfte für einen Sportler, der bereits schon aufgrund seiner Belastung einen erhöhten Vitaminbedarf hat, zwingend notwendig sein.