Wasser ist der beste Durstlöscher. Ob wir Leitungswasser direkt aus dem Hahn oder Mineralwsser trinken, ist Geschmackssache. Das Gleiche gilt für die Kohlensäure. Die einen mögen gar kein Prickeln, für die anderen kann es nicht genug perlen. Einen Fehler machen aber viele: Für sie muss das Wasser unbedingt kalt sein. Doch eiskalte Getränke verursachen Magenschmerzen. Denn der Magen bildet durch den Kälteschock vermehrt Säure. Der Körper selbst reagiert mit verstärkten Schwitzen. Viel besser sind warme oder lauwarme Getränke. Davon können Sie auch ein ganzes Glas leeren, ohne Kreislauf und Magen zu belasten. Und selbst wann Ihnen dadurch warm wird, schwitzen Sie nicht übermässig.
-Trinkwasser
Es wird aus Grund- oder Oberflächenwassser - etwa Seen- gewonnen und dann vom Wasserwerk aufbereitet und kontrolliert. Besteht es den Test, können wir es als Leitungswasser verwenden.
-Mineralwasser-
Gibt es nur in Flaschen abgefüllt, ohne, mit wenig oder viel Kohlensäure. Es stammt aus natürlichen unterirdischen Wasservorkommen und wird streng kontrolliert. Es muss eine Mindestmenge an Mineralstoffen enthalten, die auf dem Eitkett angegeben werden. Am besten ist natriumarmes aber kalzium- und magnesiumsreiches Wasser. So erkennen Sie es: 1 Liter muss mehr als 150 mg Kalzium und mehr als 50 mg Magnesium enthalten. Der Natriumgehalt darf dagegen nicht über 20 mg/l liegen.
- Tafelwasser
Dieser Begriff ist nicht rechtlich geschützt. Häufig handelt es sich dabei einfach um eine Mischung aus Leitungs- und Mineralwasser. Manche Hersteller versetzen es auch mit Kohlensäure.
-Quellwasser
Dieses kohlensäurefreie Wasser wird als Grundlage für Wellness- oder Sportgetränke verwendet. Es stammt aus unterirdischen Quellen und muss direkt vor Ort abgefüllt werden. Es hat allerdings nur die Qualität von Trinkwasser, enthält also weniger Mineralien.
-Heilwasser
Es ist kein Lebensmittel, sondern gilt als Arzneimittel mit gesetzlicher Zulassung. Deshalb müssen die vollständige Zusammensetzung, die Anwendungsgebiete und die Dosierungsanleitung angegeben werden. Zudem darf sein Mineralstoffgehalt nicht unter 1g/l liegen. Und es sollte einen hohen Anteil an wirksamen Bestandteilen wie z.B. Jod, Eisen und Schwefel haben. Ausserdem wichtig: Es muss aus einer anerkannten Heilquelle kommen und die gesundheitsfördernde Wirkung per Gutachten nachweisen.