Ohne Enzyme läuft im Körper gar nichts. Nicht umsonst nennt man sie auch die Bausteine des Lebens. Doch sie halten nicht nur unseren Organismus aufrecht, sie helfen auch bei vielen Krankheiten und fördern die Heilung.
Enzyme sind Eiweissverbindungen, die der Körper ständig selbst produziert. Pro Minute sind sie allein an 36 Millionen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Aber jedes ist nur für eine bestimmte Aufgabe zuständig und mischt sich nicht in fremde Vorgänge ein.
Hätten wir z.B. keine Verdauungsenzyme, würde es etwa 1000 Jahre dauern, bis wir einen Bissen Fleisch verarbeitet hätten. Die Erklärung ist einfach: Enzyme spalten die Nahrung. Auch bei der Wundheilung sind sie unentbehrlich. Sonst würden wir schon bei der kleinsten Verletzung verbluten, denn sie sorgen für die Blutgerinnung.
Damit sie uns schützen und heilen, ist es aber wichtig, dass die Enzyme in ausreichender Menge in unserem Körper vorhanden sind. Um die Versorgung zu sichern, kann man zusätzlich Enzyme schlucken. Natürliche Enzym-Lieferanten sind exotische Früchte. Ananas z.B. enthält das wertvollenEnzym Bromelain. Es ist in der Lage, Eiweisse und andere Schadstoffe, die für Schwellungen und Enzündungen verantwortlich sind, zu spalten und dadurch aufzulösen. Sportler schwören bei der Behandlung von Prellungen, Zerrungen oder Verrenkungen darauf. Nährere Informationen bekommen Sie bei der Initiative Bromelain im Internet und www.bromelain.de.
Wie hilfreich Enzyme für Arthrose- und Rheuma-Patienten sind, zeigen mehrere klinische Studien. Wenn die Kranken eine Therapie mit speziellen Enzympräparaten machen, brauchen sie weniger oder gar keine Schmerzmittel.
Bei der Stärkung des Immunsystems spielen die körpereigenen Eiweissverbindungen ebenfalls eine Rolle. Sie schützen vor Erkältungen und Fieber. Zwei Enzymkuren im Jahr, z.B. im Frühjahr und Herbst, halten fit. Dafür sollten Sie auf hoch dosierte Enzym-Präparate aus der Apotheke greifen.