Während des Trainings spielen Pausen eine wichtige Rolle. Man stellt sich immer wieder die Frage, wieviel Pause soll man z.B. zwischen Wiederholungen, zwischen Trainingssätzen und zwischen Übungen machen, die zwar dieselben Muskeln beanspruchen, aber auf eine andere Art? Was ist der optimale Zeitraum zwischen Sätzen und Wiederholungen zum Erzielen bestmöglicher Egebnisse? Was führt zur maximalen Ausschöpfung der Energiereserven, die zur bestmöglichen Energieerneuerung führt? Für die Wiederherstellung (Erholung nach oder während des Trainings) und zum Erreichen der Ergebnisse, die man im Training erzielen will, sind Ruhepausen unerlässlich. Ob man über- oder untertrainiert, darüber geben Pausen oft den Ausschlag. Die Effektivität des Trainingsprogramms beeinflusst die Art und Dauer der Pausen. Die richtige Dauer und Art der Ruhepausen festzulegen, ist jedoch nicht so einfach.
Diese können für verschiedene Menschen sehr unterschiedlich sein. Damit man den grössten Nutzen für den persönlichen Fortschritt ziehen kann, muss man Ruhepausen in den aktiven und passiven Bestandteilen etwas genauer untersuchen. Besonders nach umfangreichen und schwerem Training hat das Ausruhen zur Erholung viele Formen. Sie dienen jedoch alle dazu, eine Abwechslung von der Aktivität, die die Erschöpfung herbeigeführt hat, zu schaffen. Aktiv oder passiv kann eine Ruhepause sein. Sie wird in hohem Masse von dem Sport abhängen, den man betreibt und davon, welche Art Training man gerade hinter sich gebracht hat. Sowohl aktiv als auch passiv kann man sich nach schwerem Training ausruhen. Z.B. Schwimmen, ein Spaziergang, Radfahren etc. sind Aktivitäten der aktiven Pause. Solche Aktivitäten fördern die Energie- versorgung, verrichten Reparaturarbeiten an kleineren Verletzungen und helfen dem Kreislauf, Rückstände von Abfallstoffen zu entfernen. Die Entspannung des zentralen Nervensystems wird durch aktive Ruhepausen gefördert. Das ist ausserordentlich wichtig. Man muss sich psychisch vorbereiten, um die Belastungen zu bewältigen, besonders, wenn man mit Gewichten zu tun hat. Das Nervensystem, das das Training überwacht, wird einer gewaltigen Belastung ausgesetzt. Nur das zentrale Nervensystem bringt den Muskel zur Kontraktion. Es sorgt dafür, dass der Muskel sich mit der angestrebten Intensität anspannt. Während der Ruhepause zwingt man das Bewusstsein durch aktive Beschäftigung, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Auch wenn das Bewusstsein immer noch andere Beschäftigungen steuert, wird es ihm dadurch gestattet, sich zu entspannen. Diese Entspannung tritt bei passiven Ruhepausen nicht immer ein. Hier ist es möglich, dass sich das Bewusstsein noch mit dem workout beschäftigt und deshalb das Nervensystem weiter belastet. Die Muskeln bleiben länger als nötig angespannt und aufgepumpt. Dies geschieht durch Stimulation durch das zentrale Nervensystem. Man kann dieses Phänomen leicht überprüfen. Je mehr man an etwas denkt, was gut oder schlecht läuft, desto unruhiger wird man. Man kann weder schlafen, sich entspannen oder ausgelassen sein. Um der Situation Herr zu werden, denkt man an etwas anderes. Das Gehirn lässt sich durch andere körperliche Aktivitäten umschalten. Diesen Effekt passiv herbeizuführen, ist nicht so leicht. Ruhiger zu werden und sogar aufgemuntert zu werden, darum geht es in den passiven Ruhepausen. Zur Wiederherstellung des Körpers bei passiven Ruhepausen zählen auch Massagen und Sauna. Wer sehr leistungsintensive und anstrengende Sportarten betreibt, bevorzugt diese Art der Erholung. Zu schnellerer Erholung und vollständigen Wiederherstellung des Körpers führen derartige Massnahmen. Dadurch ist es möglich geworden, noch mehr zu trainieren. An voller oder kompletter Erholung wird man interessiert sein, wenn man auf die Spitzenform hintrainiert, wenn man maximale Energieerneuerung sucht.
Besonders aktive Ruhepausen spielen eine bedeutende Rolle beim Training. Die vollständige Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit wird durch richtige, effektive Ruhepausen ermöglicht. Der Trainingseffekt wird duch Art und Dauer der Ruhepause beeinflusst. Man sollte kluge und überlegte Ruhepausen in das Trainingsprogramm einbeziehen, um die Trainigsziele zu erreichen, seien es grössere Kraft, Muskelmasse, Power oder allgemein körperliche sportliche Befähigungen.
Während und nach dem workout sind Pausen wichtig.
Schwimmen und Gehen (=aktive Ruhepausen) helfen dem Körper, sich zu erholen.
Die Wiederherstellung und Leistungsfähigkeit fördern Behandlungen wie Massagen und Hitzebäder.