Mit enormen Aufwand wurde in den vergangenen Jahren untersucht, was für eine Auswirkung Bodybuildung auf den menschlichen Körper hat. Überwiegend wurden dabei positive Einflüsse festgestellt. Bei Frauen wie auch bei Männern kann sich eine strenge Diät in Verbindung mit anstrengendem körperlichen Training und verstärktem Stress negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Bei unterschiedlichen Formen physischen Trainings stellen sich bei Männern weitere hormonelle Veränderungen ein, die infolge von Bodybuildungtraining und Wettkampfvorbereitungen auftreten können.
Wie funktionieren männliche Hormone?
Für die Produktion von Spermien und Androgenen sind die Keimdrüsen verantwortlich. Auf die sekundären Geschlechtsmerkmale, wie z.B. Gesichtsbehaarung und tiefe Stimme haben Androgene Einfluss. Innerhalb winziger Röhrchen in den Hoden werden Spermien gebildet, in den Zellen zwischen diesen Röhrchen und aus Cholesterin werden Androgene produziert. Von einem Hormon, das die Ausschüttung von Gonadotropin reguliert (GnRH), werden die Produktion und Ausschüttung mancher Hormone des Hypophysenvorderlappens (HVL) anregt. Die phasenweise Ausschüttung von GnRH erfordern normale Hypophysenfunktionen. Zur Produktion von Spermien und Androgenen tragen die Hormone des HVL bei.
Testosteron
Im Bodybuilding sind erhöhte Testosteronkonzentrationen sehr wichtig. Dieses wichtige männliche Hormon trägt zum Muskelaufbau bei. Für den Erfolg im Bodybuilding ist die Anregeung höherer Ausschüttung – auf natürliche Weise, nicht mit Hilfe anaboler Steroide – sehr von Vorteil.
Die Ausschüttung von Testosteron wird durch Bodybuildung und andere sportliche Aktivitäten angeregt. Zahlreiche Studien haben das bestätigt. Erhöhte Testosteronspiegel wurden aufgrund hochintensiven Trainings innerhalb relativ kurzer Zeit registriert.
Training & Hormonelle Reaktionen
Mittelbaren Einfluss auf die Hypophyse und die Keimdrüsen hat körperliches Training. Von der Dauer und Intensität eines Trainingsprogramms hängt die Höhe der zirkulierenden Testosteron-konzentrationen ab. Studien haben ergeben, dass bei kurzem intensivem Training der Testosteronspiegel steigt. Er sinkt aber nach längerem Training und bleibt danach auf dem niedrigen Stand eine ganze Weile stehen.
Häufiges Ausdauertraining kann eine Ursache dafür sein. Die reproduktiven Funktionen können daunter leiden, sollte dieses über einen längeren Zeitraum so sein.
Je intensiver die Aktivität, desto höher der Testosteronspiegel, das sind Ergebnisse zahlreicher Studien. Zu einem oft reduzierten Testosteronspiegel resultieren allerdings Aktivitäten von mehr als 1,5 Stunden. Besonders Bodybuildern sollte diese Tatsache zu denken geben. Denn um mehr Masse und Fülle ihrer Muskulatur geht es Bodybuildern im Wesentlichen.