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Protein und Aminosäuren
Kurzbeschreibung
Der korrekte Einsatz von Protein & Aminosäuren
Für Höchstleistungen im Sport, beste Diäterfolge, schnellere Genesung bei Krankheit
Überarbeitete und stark erweiterte Neu-Auflage des erfolgreichsten deutschen Titels zum Thema. Gerade die Aminosäuren haben in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit in Forschung, Medizin und Sport erfahren: Als körpereigene Substanzen sind sie (von wenigen Ausnahmen abgesehen) ohne Nebenwirkungen, können aber in Reinform eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen beeinflussen. Dabei ergeben sich oftmals Wirkungen, die mit teuren und nebenwirkungsträchtigen Medikamenten nicht erzielt werden können. Einige Aminos verstärken überdies die Wirkung von Medikamenten und können unterstützend eingesetzt werden, oder sie beugen den z.T. ernsthaften Nebenwirkungen starker Medikamente vor. Die neue Auflage von äLeistungssteigerung durch Aminosäuren liefert klare Aussagen zum korrekten Einsatz von Aminos & Protein:
Für Höchstleistungen im Sport: Proteinbedarf und Einnahmemodelle für den Kraft- und Ausdauersport, anabole Eiweiße, Aminosäuren für die Ausschüttung von Insulin und Wachstumshormon, für eine verstärkte Glycogenspeicherung und schnellere Regeneration, zur Förderung des Leberstoffwechsels, zur Ammoniakentgiftung, synergistische Kombinationen von Aminos, Aminos zur Aufwertung von Nahrungsprotein mit Aminosäuren.
Für optimalen Fettabbau in der Diät: Proteinbedarf, beste Eiweiße für den Fettabbau, Aminosäuren zum Schutz der Muskelsubstanz und als Appetithemmer.
Für eine deutlich schnellere Genesung bei Krankheit: Proteinbedarf und Einnahmemodelle, Aminosäuren zur Abwehr kataboler Stoffwechsellagen, für einen beschleunigten Heilungsverlauf, für einen verstärkten Schutz vor Infektionen, zum Schutz vor Medikamenten-Nebenwirkungen oder zur Verstärkung der Medikamenten-Wirkungen, als effektives Schmerzmittel, zur Behandlung von Leber- und Darmerkrankungen, zur unterstützenden Therapie bei Herz-Kreislauferkrankungen, Hepatitis und Krebs, gegen Prostatabeschwerden, zur Senkung des Cholesterinspiegels.
Für Immunstimulation und Gesundheitsvorsorge: Zur Stärkung der Körperabwehr und Vermeidung von Infektionen, als Antioxidantien, zur Vorbeugung gegen Atherosklerose, zum Schutz des Herz-Kreislaufsystems.
Die Aminosäuren im Einzelnen: Einsatzgebiete, Wirkung und Dosierung, z.B. als Smart Drugs zur Steigerung der Merkfähigkeit und zum besseren Abrufen von Informationen, als natürliches Beruhigungsmittel, gegen Depressionen, zur Verbesserung der Schlafqualität, als Anregungsmittel, als Stresskiller, als Energielieferanten, für eine beschleunigte Hautbräunung, zur Schwermetall-Entgiftung, gegen Allergien, und vieles mehr.
Mit ausführlichen Erklärungen zur Proteinverdauung und dem körpereigenen Aminosäurenpool, sowie dem exakten Bedarf an Protein bei Krankheit, in der Diät und im Sport. Mit einer Bewertung verschiedener Nahrungsproteine im Vergleich zu Proteinen aus der Sporternährung - was ist das beste Eiweiß für Muskelaufbau, bzw. für den Muskelerhalt in der Diät? Sind Sportnährmittel automatisch besser als Nahrungseiweiße? Welche Eiweiß-Kombination ergeben die höchste Wertigkeit? Die wichtige Rolle verzweigtkettiger Aminosäuren (BCAAs) und ein Modell zur kostengünstigen Versorgung mit BCAAs.
Worauf beim Kauf von Protein- und Aminosäurepräparaten zu achten ist, Nährstoffverteilung für einen optimalen Proteinstoffwechsel bei Krankheit, Diät und Sport, mit Vitaminen und Spurenelementen; Spezifische Wirkungen von Aminosäurekombinationen für das Immunsystem.
Mit Datenblatt zur schnellen Übersicht der Dosierungen, Neben- und Wechselwirkungen für jede Aminosäure, Tabellen und Übersichten, sowie vielen anderen Informationen. In dieses Buch ist auch ein Großteil der Informationen eingeflossen, die ursprünglich für das (nicht erschienene) Buch äL-Carnitin-Anwendungen recherchiert wurden.
Umschlagtext
Detailliert wird auf alle Einzelheiten eingegangen, die für korrekte Anwendung und Erfolge durch Aminosäuren wichtig sind. Welche Vitamine und Mineralien sind nötig, um Aminos effektiv zu verwerten? Wie muß die übrige Ernährung beschaffen sein, um optimale Wirksamkeiten zu gewährleisten? Wie lassen sich die Mahlzeiten im Hinblick auf eine optimale Aminosäurenbilanz am besten zusammenstellen? Mit vielen Spezialtips: Einsatz von Aminosäuren zur Hebung der Motivation, zur Schmerzlinderung, zur Förderung des Leberstoffwechsels, zum Fettabbau, für mehr Energie beim Training und vielen anderen Tips. Erfahren Sie, wie Sie beim Einkauf von Aminos und Proteinpulver hochwertige Präparate erkennen. Mit Tips zu Dosierungen für alle Anwendungsbereiche. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.
Auszug aus Leistungssteigerung durch Aminosäuren von Klaus Arndt. Copyright © 1996. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen jedes Eiweiß besteht. Im menschlichen Organismus gibt es 20 proteinbildende Aminosäuren. Weitere Aminosäuren sind für den menschlichen Stoffwechsel wichtig, ohne jedoch an der Eiweißbildung teilzunehmen (z.B. Ornithin).
Die proteinbildenden Aminosäuren werden danach unterschieden, ob eine Mindestzufuhr mit der Nahrung lebenswichtig ist (essentielle Aminosäuren) oder nicht (nichtessentielle Aminosäuren). Es hat sich aber gezeigt, daß eine eindeutige Aufteilung in diese beiden Gruppen nicht sehr sinnvoll ist: In bestimmten Lebenssituationen können eigentlich nichtessentielle Aminosäuren essentiell werden. Außerdem konnte nachgewiesen werden, daß bei einigen Aminosäuren die Zufuhr zwar nicht lebensnotwendig ist, aber Leistungsfähigkeit und Anabolie verbessert. Solche Aminosäuren werden als semiessentiell eingestuft und haben gerade in der Nahrungsergänzung eine große Bedeutung erlangt. Neben der Funktion als Proteinbildner haben Aminosäuren Bedeutung für eine unübersehbare Vielzahl von Stoffwechselprozessen:
- Sie sind Vorstufen für körpereigene biologisch wirksame Stoffe wie Hormone, Vitamine und funktionelle Bausteine, z.B. Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff.
- Sie beeinflussen das komplizierte Hormonsystem in Richtung anaboler (aufbauender) Funktionen.
- Sie steuern im Zusammenwirken mit anderen Substanzen bestimmte Gehirnfunktionen, z.B. Wachzustand oder Schlafbereitschaft.
- Sie ermöglichen entgiftende Stoffwechselvorgänge, z.B. Ammoniakabbau, bzw. Harnstoffbildung in der Leber.
- Sie sind an der Steuerung des Säure-Basen Gleichgewichtes beteiligt, z.B. Säureausscheidung durch die Niere.
- Sie können in starken Belastungssituationen den Zellen als Not-Energielieferanten dienen.
Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den vielfältigen Wirkungen von Aminosäuren. Dieses Buch soll aufzeigen, wie Aminosäuren als sichere und effektive Hilfen zur Leistungssteigerung eingesetzt werden können.
Ungleichgewichte bei der Aminosäurenzufuhr
Die Zufuhr einzelner Aminosäuren in hoher Dosierung kann das natürliche Gleichgewicht zwischen den Aminosäuren im Blut und in den Zellen stören: es entsteht eine Aminosäurenimbalance. Dazu kommt es, wenn der Organismus, vor allem die Leber, nicht mehr in der Lage ist, eine einseitige Aminosäurenzufuhr durch Umbau in andere Aminosäuren oder durch »Vernichtung« überschüssiger Aminosäuren (über den Umbau in Glucose oder Oxidation) auszugleichen. Solche Zustände treten am ehesten bei einigen essentiellen Aminosäuren auf, die im Körper nur relativ langsam abgebaut werden können: z.B. Lysin, Methionin und Tryptophan. Die Folgen sind in der Regel eine Verschlechterung der Proteinsynthese und in extremen Fällen eine Veränderung des Aminosäurenstoffwechsels im Gehirn (was sich in Müdigkeit oder Kopfschmerzen äußert).
Bei den verzweigtkettigen Aminosäuren (Leucin, Isoleucin und Valin) liegt eine besondere Situation vor: Solange man die drei Aminosäuren gemeinsam in einem sinnvollen Verhältnis (ca. 1-2:1:1) zuführt, können selbst bei extremen Mengen keine Nebenwirkungen beobachtet werden. Die alleinige Zufuhr von nur einer oder zwei dieser Aminosäuren stört dagegen das empfindliche Gleichgewicht des gemeinsamen Stoffwechsels dieser Eiweißbausteine und bewirkt einen drastischen Konzentrationsabfall bei der nicht zugeführten Aminosäure.
Dies kann dann einen Zusammenbruch der Proteinsynthese zur Folge haben. Dieser Zustand kann sogar bei übermäßigem und einseitigem Verzehr von Blutprodukten (Blutwurst) eintreten: Blutproteine enthalten viel Leucin, wenig Valin und fast kein Isoleucin. Bei ihrer Verdauung wird daher ein unphysiologisches Aminosäurengemisch freigesetzt; die Isoleucinkonzentration im Blut bricht zusammen und die Proteinsynthese wird unmöglich. Bei sinnvoll zusammengesetzten Aminosäurenprodukten sind derartige unerwünschten Wirkungen nicht zu befürchten
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