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Tipps gegen Verstopfung (6.06.2005)

Wenn es auf der Toilette nicht mehr so richtig klappen will.

Fast jeder kennt das Problem mit dem schlechten Stuhlgang, doch kaum jemand spricht darüber: die sogenannte Verstopfung. Oftmals lässt sich das Problem mit einfachen Mitteln beheben.

Völlegefühl, ein angeschwollener Bauch, harter Stuhlgang - unangenehme Begleiterscheinungen, mit denen sich eine Verstopfung bemerkbar macht. Besonders häufig davon betroffen sind Frauen. Mancher fühlt sich unwohl, wenn er nicht jeden Morgen zur Toilette gehen kann. Medizinisch gesehen unnötig. In der Regel gilt jeder Stuhlgang zwischen dreimal am Tag und dreimal pro Woche als "normal". Experten sprechen von Verstopfung, wenn es länger als drei Tage dauert, bis die aufgenommene Nahrung ausgeschieden wird. Ursache dafür ist häufig eine Ernährung, die zuwenig Ballaststoffe enthält; aber auch Stress und Bewegungsmangel können die Verdauung behindern.
Hier einige Tipps die Ihnen helfen können, einen trägen Darm wieder auf Trab zu bringen:

Sofort helfen: Trockenpflaumen, Sauerkraut (auch als Saft) und Feigen. Alle drei wirken abführend.

Greifen Sie zu bei allen faser- und ballaststoffreichen Lebensmitteln wie z.B. Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Die bringen den Darm in Bewegung und machen den Stuhl weich.

Mit Zucker und Fett sollten Sie hingegegn vorsichtig sein.
Trinken Sie gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser oder ungesüßten Obstsaft. Das unterstützt den Stuhldrang.
Trinken Sie viel - mindestens zwei Liter pro Tag. Denn nur mit ausreichend Flüssigkeit können die Ballaststoffe auch im Darm aufquellen und ihre Dienste leisten.

Als Sofortmaßnahme:
Massieren Sie die Bauchdecke, dass regt die Darmtätigkeit an. Regelmäßiges Bauchmuskeltraining unterstützt dauerhaft die Verdauung
.
Gehen Sie öfter mal Spazieren. Schon eine halbe Stunde tägliche Bewegung reicht, um den Darm anzuregen.

Vermeiden Sie Stress. Auch Entspannungstechniken wirken sich positiv auf den Stuhlgang aus.

Sollte die Verstopfung trotzdem nicht weggehen, ziehen Sie besser einen Arzt zu Rate. Das gilt auch, wenn sich Durchfall und Verstopfung ablösen, Sie Blut im Stuhl finden oder noch andere Beschwerden, z. B. heftige Schmerzen, hinzukommen.






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